8. Oktober 2013

Klassenfahrt

klf

Klassenfahrt der Klassen 8.4/8.5 (Schuljahr 2012/2013)

Am sonnigen Montag, dem 17.6.2013, starteten wir zu unserer Klassenfahrt zusammen mit der Klasse 8.4 nach Berlin. Dort sollten wir 3 schöne Tage verbringen. Unsere Begleiter waren unsere Klassenlehrerin Frau Wulff, Frau Altenburg und in der 8.4 Frau Stoltenberg und Herr Syring.

Nach einer zweistündigen Fahrt kamen wir in Berlin an unserem City Hostel an. Nun ging es los, Berlin wollte erkundet werden! Erster Anlaufpunkt war der „Berliner Fernsehturm“. Da war es perfekt, dass die U-Bahn nur ein paar Meter vom Hostel entfernt lag. Wir fuhren bis zum Alexanderplatz und nutzten die verbleibenden Warteminuten zum Shoppen, Essen oder Chillen. Im Fernsehturm fuhren wir mit dem Fahrstuhl auf über 200 Meter hoch. Dort konnte man Fotos machen, sich die Stadt von oben ansehen, viel zu teure Drinks kaufen oder etwas über die Geschichte des Turms erfahren. Die Aussicht war einfach fantastisch und alles wirkte winzig klein. Wieder heil unten angekommen ging’s erstmal zurück zum Hostel, wo wir unsere Zimmer bezogen. Für zwei Nächte waren die Zimmer vollkommen ausreichend. Dusche, Toilette, Waschbecken und Minischränke mit Schlössern sowie Doppelbetten und Lampen – was braucht man mehr?

Dann gab es ein Erlebnis der besonderen Art… Versteckt hinter einer Metalltür in einer U-Bahn Station begann die Führung durch die sogenannten „Berliner Untergrundwelten“. Diese waren nichts anderes als ein ehemaliger Luftschutzbunker, der zu einem Museum umgestaltet worden war. Ein Museumsangestellter führte uns durch verschiedene. – zum Glück kühle Räume – und erzählte jede Menge Interessantes über die Zeit, den Bau und den Nutzen des Bunkers. Wir kamen sogar in einen Raum, in dem die Wände, nach Bestrahlung mit Licht, grünlich leuchteten, weil sie mit einer speziellen, phosphorisierenden Farbe angestrichen waren. Als wir aus dem dunklen Gemäuer traten, mussten sich unsere Augen erst einmal an die grellen, wärmenden Sonnenstrahlen gewöhnen. Den Rest des Tages verbrachten einige im Kino, die anderen im Hostel.

Am nächsten Morgen gab es eine neue Attraktion: den Berliner Zoo. Wir besichtigten zuerst das Reptilienhaus und die Aquarien. Danach teilten wir uns in einzelne Gruppen, die sich den Park und die Tiere anschauten, sich bei der Hitze auf den Wiesen sonnten oder einfach nur erzählten. Total verschwitzt und mit wenig Elan verließen wir den Zoo und fuhren direkt weiter zur Ausstellung von Madame Tussauds. Manche fanden ihren Star aus Wachs und machten Fotos, spielten gegen Günther Jauch oder schlenderten einfach nur durch die Räume. Viele lustige Fotos sind dabei zusammengekommen. Danach mussten wir uns im City Hostel erst einmal frisch machen, denn am Abend wartete noch ein riesiges Highlight auf uns. Es war die „Blue Man Group“. Mit atemberaubenden Licht- und Soundeffekten, lustigen Sketsches, wie zum Beispiel „Die moderne Kanalisation – ein System, das uns alle verbindet“ oder das Schimpfen mit den „Zuspätkommern“ sowie witzige Texte an digitalen Texttafeln oder den Zuschauerraum überrollendes Klopapier faszinierten alle völlig. Manche von uns bekamen sogar schleimigen Ananaspudding ab, weil sie weiter vorne saßen. Hmm, lecker! Nach dieser Vorstellung dachte noch keiner an Schlaf, obwohl es schon ziemlich spät war.

Am dritten und letzten Tag packten wir nach dem Frühstück unsere Sachen. Doch weil US Präsident Obama in Berlin war, ging beim Verkehr in der Stadt gar nichts mehr und so lud Herr Syring uns ein, die Wartezeit zu verkürzen, indem er mit manchen von uns zur „Ritter Sport“ – Schokoladenmanufaktur ging. Doch als wir wieder am Hostel angekommen waren, hatte der Busfahrer angerufen, dass er nicht weiterkommen würde. Deshalb mussten wir bei gefühlten 36°C, mit allen Koffern und Taschen, durch halb Berlin laufen. Dann ging’s in den „Filmpark Babelsberg“. Der Park war einfach nur gigantisch und der Film im 4D-Kino fantastisch. Wir trafen uns am so genannten „Vulkan“, wo wir eine atemberaubende Stuntshow zu sehen bekamen. Wegen der Verspätung hatten wir leider nur 2 Stunden und hätten gerne noch mehr gesehen.

Alles in allem war diese Klassenfahrt eine vollkommen gelungene, fantastische Fahrt, trotz ein paar Ausrutschern. Deswegen bedanke ich mich im Namen der Klassen bei Frau Stoltenberg, Frau Wulff, Frau Altenburg, und Herr Syring für die Organisation, das Durchhaltevermögen und die Begleitung.

Tim M. Kretzschmar

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